Beiträge von mareike

Adorno Kultur und Verwaltung

Ich habe etwas den Inhalt des Adornotextes mit unzusammenhängenden Sätzen versucht zu fassen…
Mit dem Ziel des allgemeinen Erkenntnisgewinns. Es fehlt allerdings ist das eigentlich nicht vollständig,
aber ich glaube so die Grundgedanken, die da über Kunst und Kultur so drinstecken bzg. der Funktion
von Kunst sind sowieso wichtiger als die Vollständigkeit.
Um Verwirrung zu vermeiden sollte gesagt sein, dass der Herr von Kultur und Kunst mehr oder minder
als Synonym spricht.

Kultur wird gefasst als Manifestation des reinen Menschenwesens

Problematik in der Beziehung zwischen Kultur und Verwaltung ergibt sich aus den verschiedenen Logiken, nach denen beide funktionieren
Verwaltung → Rationalität
Kultur → Geist: irrational, spontan, nicht planend

Kultur wird von Verwaltung an von außen herangetragenen Normen gemessen, damit wird nicht die Qualität des Objekts erfasst.
Die abstrakten Maßstäbe der Verwaltung können die immanente Qualität von Kulturprodukten nicht erfassen

Der Glaube an die Kultur als Manifestation des genuin „Unnützlichen“ ist zutiefst verbunden mit dem Glauben an die reine Nützlichkeit des Nützlichen selbst

Historisch ist der Gegensatz Kultur und Verwaltung fraglich
→ denn Kultur stand lange Zeit unter dem Scheffel der Religion und des „Autrags“
→ Kultur als artefakre kollektiver Arbeit benötigen die Rationalität der Verwaltung

„Kultur als das über das System der Selbsterhaltung der Gattung hinausweisende,
enthält allem Bestehenden, allen Institutionen gegenüber unabdingbar ein kritisches Moment“

Der Widerspruch zwischen dem Selbstverständnis von Kunst als Autonom und ihrem Gelingen, der aus einer gewissen Naivität der Kunst entspringt, förderte dieses kitische Moment

Die Emanzipation der Kunst von realen Lebensprozessen neutralisiert diese Kraft. Darüber erst konne Kunst „in den Betrieb eingefasst“ werden und somit verharmlost werden
„ In dem der Kulturbegriff seine mögliche Beziehung auf die Praxis einbüßt, wird er selbst ein
Moment des Betriebs, das herausfordernd Unnützliche wird zum toleriert Nichtigen“
→Bsp.: Künstlerische Manifestation wird nun von offiziellen Institutionen gefördert und steht vor dem Zwang ein Publikum erreichen zu müssen

Damit Kultur in seiner kritischen Funktion gedeihen kann ist eine dialektische Ungleichzeitigkeit, die sich in einer Spannung zwischen Selbstverständnis und Realität ausdrückt, notwendig.